Freizeit

Vom Feriendorf hinaus in die Natur

Das Feriendorf liegt im südlichen Teil der Vulkaneifel inmitten des Naturschutzgebietes "Pulvermaar und Römerberg", auf rund 470 m Meereshöhe mit weitem Blick in die Landschaft zwischen Hoher Acht im Nordwesten und den Mo- selbergen im Osten.
Die Lage ist zentral für viele klei- ne Tripps & Ausflüge: Zu Fuß sind weiterhin das Trockenmaar des "Strohner Märchens", das Imme- rather Maar, das Holzmaar, die Natur- schutzgebiete des Mürmes' und des Sangweihers zu erreich- en: viel Natur in der nächsten Umgebung, ohne Anstrengung per pedes oder Rad bequem er- reichbar!

Das Pulvermaar, das klarste Ei- felmaar, inmitten des herrlichen dunkelgrünen Buchenwaldes, lädt ein zum Schwimmen/Schnorcheln Angeln und Bootfahren. Im Som- mer ist das Naturfreibad mit separaten Baby- & Nichtschwim- merbecken geöffnet. Hier können Sie auch ein Ruder- oder Tretboot leihen bzw. ein eigenes Schlauch- boot zu Wasser lassen.

Das Naturfreibad Pulvermaar

Das Pulvermaar ist das tiefste, klarste und vom Wasservolumen her größte Maar der Eifel. Aus der Luft zeigt es sich wahrlich als das blaue "Auge der Eifel".
Das Wasser ist sehr weich (kalkarm). Das Schwimmen ist sehr angenehm. Zudem ist das Wasser so klar, dass man gewöhnlich mehrere Meter tief hineinschauen und nicht selten Fische beobachten kann. Das Maar braucht zwar seiner Tiefe wegen lange im Frühjahr, um auf Temperatur zu kommen, doch ist es dafür selbst im heißesten Som- mer immer angenehm kühl.


Zwischen Mai und Oktober ist das Naturfreibad geöffnet. Die meisten Schwimmer zieht es hinaus in den offenen See, doch gibt es auch Becken für die Kinder.
Parkplätze, WC & Duschen, Kiosk & Café machen den Besuch zu einem angenehmen Tagesprogramm.
Vom Feriendorf ist man über zwei Wege durch den schönen Buchenwald (ca. 300m) schnell und direkt am Freibad.

Angeln in den Maaren

Das Pulvermaar gehört als Angelgewässer zum Angelverein Gillenfeld e.V.. Wer einen Tagesschein erwirbt, darf zusätzlich im Holzmaar fischen.

Beide Maare - Pulvermaar und Holzmaar - können unterschiedlicher nicht sein. Das Pulvermaar ist sehr tief, entsprechend kühl, beschattet, klar weil nähr- stoffarm, der steil abfallenden Hänge wegen mit kaum Uferstreifen. Flachwasser gibt es so gut wie gar nicht. Das Holzmaar dagegen ist seichter, auch mit flacheren Hängen und einem ausgeprägten Ufer- streifen, weniger verschattet, wärmer, nährstoffrei- cher. Im angrenzenden Flachwasserbereich eines ausströmenden Baches wachsen Schilf, Seggen etc.                                                                            und bilden eine geschützte Laichzone.

Mehr Informationen erhält man unter www.camping-angeln.de und natürlich unter www.angelverein-gillenfeld.de.

Rund um's Pulvermaar

Das Feriendorf liegt zentral in der Ferienregion zwischen Daun und Manderscheid. Ein eigenes Heft führt in diese touristische Landschaft ein und bringt Ihnen alle lohnenden Ziele nahe. Wir haben dieses Heft immer vorrätig für Sie im Kiosk! Es mag erstaunlich klingen, aber in der Vulkaneifel gibt es unerwartet viele kleine (im Sinne von noch unbe- kannte) Ziele zu erreichen, zu erkunden, zu erleben. Hier hilft unsere Karte Rund um's Pulvermaar, die dazu passen- den Wege zu finden:

    -   lokale Wanderwege rund um's Pulvermaar
        (mit Planskizzen)
    -   Themen-Wanderwege der Region
        (z.B. der Hetschen-Määrchen-Weg rund um's Holz-
        maar [mit Motiven zum Froschkönig-Märchen])
    -   regionale Wanderwege des Eifelvereins
        (z.B: Vulkanweg & Lieserpfad)
    -   Nordic-Walking-Routen (mit Planskizze)
    -   Maare-Mosel-Radweg (u.a. Radwege der Eifel)
    -   Motorrad-Routen (Spezialroute der Dt.Motoradstraße)
    -   Route der Deutschen Vulkanstraße
        (Stationen 20 - 24 rund um's Pulvermaar)
    -   Geo-Routen des Geoparks Vulkaneifel
Gerne helfen wir, die richtige Karte zum passenden Weg zum gewünschten Ziel zu finden!
Nutzen Sie das große Angebot in unserer Tourist-Infomation!





Nicht nur zu Fuß oder in Ihrem Auto können Sie die Eifel erleben. Die Wälder & Vulkane, insbesondere aber die kreisrunden Maare als "Augen der Eifel" sind erst von oben, aus dem Blickwinkel des Himmels, richtig zu genießen! Deshalb ist es selbstverständlich, dass Sie das passende Vehikel Ihrer Wahl leihen o. mieten o. buchen können:


        -    Fahrräder (auch mit Service)
        -    Trikes und Quads
        -    Fahrten im offenen Trecker-Gespann (oder Planwagen)
        -    Pferde: 2 Reiterhöfe in der Umgebung
        -    Jeep-Safaris (geführt) zu ausgesuchten Zielen des Geoparkes
        -    Rundflüge über die Region vom Flugplatz Daun-Senheld aus
        -    Heißluft-Ballon-Flüge bei passender Thermik (Start am Feriendorf möglich)
        -    Gleitfliegen für die Wagemutigen

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Die Maare

Nicht nur das unmittelbar beim Feriendorf gelegene Pulvermaar, sondern auch die anderen nahe gelegenen Maare der Vulkaneifel sind ideal zum Wandern oder Nordic Walking in landschaftlich reizvoller Umgebung. Die eigene Freizeitkarte "Rund um's Pulvermaar" zeigt Ihnen die schönsten Wege und Winkel. Die Eifel hat mittlerweile Deutschlands längstes Netz an Nordic-Walking-Routen. Kommen und probieren!

Sie können die herrliche Waldlandschaft der Südeifel aber auch auf dem Rücken der Pferde oder beim Radwandern erkunden. An Gillenfeld vorbei führt beispielsweise der auf einer wunderschönen alten Eisenbahntrasse gelegene Maare-Mosel-Radweg (maximale Steigung 4 % !); über ihn sind Daun und die Mosel erreichbar, und für Rückkehrmüde gibt es sogar einen extra Radler-Bus von der Mosel hoch. Fahrräder können in der Nähe gemietet werden.
Für Gruppen stehen von alten Trekkern oder Pferden gezogene Planwagen für gemütliche Rundfahrten zur Verfügung. Und wer es lieber schneller hat: Trikes und Quads haben auch ihren Platz auf Eifeler Straßen!

Das Feriendorf am Pulvermaar liegt zentral für Ausflüge in die weitere Umgebung: Daun, Ulmen, Bad Bertrich, Manderscheid sind alle in 20 min zu erreichen. Zur Mosel ist es kaum weiter, und Cochem, Zell sowie Ürzig sind direkt vom Feriendorf aus anzusteuern. Über die Autobahn sind Mayen und Wittlich zügig erreichbar, und selbst Koblenz und Trier/Luxemburg sind nah genug für eine Tagestour.
In Richtung Hohe Eifel, ins 'wilde' Hinterland, steigen zur Zeit noch die Serpentinen an. Doch baut man bereits kräftig an der Autobahn (A 1) Richtung Gerolstein und Nürburgring ...

Naturwald märchenhaft

Rund um die Maar-Gruppe Holzmaar & Dürres Maar & Het- schenmärchen hat die Gde. Gillenfeld einen ungewöhnlichen Spazierweg für Klein & Groß angelegt:

Angeregt durch das Wortspiel vom "Märchen" = Maarchen = kleines Maar sowie die Bedeutung des Wortes "Hetsche" (lo- kales Plattdeutsch für Kröte), haben Freiwillige aus Gillenfeld mit viel Elan einen Rundweg mit Skulpturen und Informatio- nen versehen, welche sich am Motiv des Märchens vom Froschkönig ausrichten. So ist ein vielseitig spaßiger und zu- gleich lehrreicher Naturwaldpfad durch die Wald- und Wie- senlandschaft entstanden.

Geführte Wanderungen werden - auf Anmeldung! - freitags um 14 Uhr durch die Gde. Gillenfeld angeboten (Treffpunkt am Parkplatz am Holzmaar).
Anmeldung erbeten im Fremdenverkehrsbüro Gillenfeld unter  96573 / 729!



Wandern & Pilgern

Die Qualität der Wanderwege der Eifel ist seit Jahren in aller Munde. Das verdankt sich nicht nur der unermüdlichen Aktivität des Eifelver- eins, der sich seit über 100 Jahren um die Na- tur wie um das Erlebnis Natur bemüht und ein ganzes Wegenetz unterhält. Sondern auch den Anstrengungen der Ortsgemeinden, welche lokale Routen auszeichnen. Einen besonderen Schub öffentlichen Interesses erhielt die Eifel durch Michael Andracks Lob des Lieserpfades als eines der schönsten mitteleuropäischen Wanderwege. Ein besonderes Prädikat für die direkte Nachbarschaft der Maare!

Zu den Regionalwanderwegen des Eifelvereins informiert die Webseite www. eifelverein.de. Spezielle Information zum Weg 13 = Vulkanweg, der direkt am Pulvermaar & Feriendorf vorbeiführt, erhält man unter http://www.eifelverein.de/go/wanderwege-details/15_vulkanweg_(13).html


Seit 2009 ist der "Eifelsteig" eröffnet und lockt nicht nur auf der großen Strecke Aachen - Trier, sondern auch in vielen Teilstrecken und Anbindungen die 'Wandersleut' in die Eifel. Früher pilgerten die Leute auf diesen Strecken zum Heiligen Rock in den Trierer Dom, heute kann man entlang der Lieser wunderbar seiner Seele Auslauf geben. Und immer noch gibt es Menschen, welche  - getreu des Mottos "Ich bin dann mal weg..." - von hier in einem fort bis Santiago de Compostela laufen.

Radwandern

Die Eifel war früher verpönt unter Radwanderern ob ihrer Steigungen und schlechten Wege.
Heute ist sie ein Paradies für Freunde des Fahrrades!
Viele ausgeschilderte Routen, spezielle Karten, gute Straßenverhältnisse und ein traumhafter Radweg zwi- schen Vulkanen und der Mosel machen die Fahrt zu einem Vergnügen.

Der Maare-Mosel-Radweg ist ein Pionier unter den Radwegen. Denn er war einer der ersten in Deutsch- land, die auf einer aufgegebenen Eisenbahn-Trasse angelegt wurden. Sein großer Vorteil: trotz nicht ge- ringer Höhenunterschiede sind Steigung/Gefälle nie- mals steil (maximal 4%), sondern immer über lange Strecken gezogen und damit auch für die untrainierten Fahrradfahrer(innen) zu schaffen!
Die Strecke führt von Daun im Norden bis hinunter an die Mosel und hat dort Anbin- dung an die Moseltal-Radwege. In dieser Richtung überwiegt das Gefälle. Für den Rückweg, also hoch in die Eifel, gibt es als Hilfe auch einen besonderen Bus-Service, den Radler- Bus, der - nach Anmeldung/Reservierung - Mensch und Fahrrad nach Manderscheid oder Daun, auf eini- gen Routen auch nach Gillenfeld bringt. Fragen Sie bei uns nach dem Fahrplan!

Faltblätter zum Maare-Mosel-Radweg, zum Kosmos-Radweg (Daun - Meerfeld), zum Rad-Erlebnis Salm (Dreis - Klüsserath/Mosel), zum Kylltag-Radweg (von Kronenburg über Gerolstein & Kyllburg bis Ehrang/Mo- sel) sowie das jährliche Heft "Radmagazin" sind bei uns im Kiosk erhältlich.

Mountainbiking

Freunde des Mountainbikes kommen auf ihre Kosten: Nicht nur die abwechslungs- reiche Landschaft, sondern auch eine neue Karte mit einer Fülle an für Mountainbikes frei gegebenen Routen locken. Ein spezieller Technik-Parcours in nur wenigen Kilometer Entfernung bietet eine seltene Herausforde- rung vor der Kulisse eines alten Vulkans. Das Photo zeigt einen Blickwinkel aus die- sem Parcours innerhalb einer "ausrangier- ten" und für den Kfz-Verkehr gesperrten Lavagrube (mehr unter www.trailpark.de).
Fragen Sie im Kiosk nach der Karte!

Weitere Informationen unter www.eifelbike.de oder www.vulkanbike.de


Geopark Vulkaneifel

Der "Geopark Vulkaneifel" umfasst die Landschaft der Vul- kaneifel (= Kreis Daun mit Ulmen und Manderscheid) und präsentiert darin eingebettet die Naturdenkmäler, Erlebnis- pfade und Museen, welche die einzigartige geologische Ge- schichte der Eifel anschaulich machen.
Die Maare sind durch Vulkanismus entstandene und später durch Wasser gefüllte Explosionstrichter. Viele Dutzend sol- cher Maare sind über die Region verstreut, die allermeisten allerdings verlandet & trocken gefallen. Die Eifel beherbergt auch einen echten Kratersee: den Windsborn-See bei Man- derscheid. Daneben charakterisieren Vulkankegel wie die benachbarten Römerberg und Wartgesberg die Landschaft der Vulkaneifel. Aufschlüsse in den Sandgruben und Steinbrüchen zeigen eindrucksvoll die vulkanischen Aktivitäten.
Im nahe gelegenen Vulkanhaus Strohn ist die Magmakammer eines Vulkans zu sehen, unweit liegt die größte bekannte, je aus einem Vulkan herausgeschleuderte Lavakugel (sog. "Bombe").

Mehr Auskünfte erhalten Sie am Kiosk (oder über www.Geopark-Vulkaneifel.de).

Vulkan-Erlebnispfad

Der Vulkan-Erlebnispfad Strohn  - ein ungewöhnlicher Wanderweg mit geologischen Einblicken und Wegwei- sern, die man nicht vergisst!
In Nachbarschaft zum Pulvermaar erstreckt sich rund um den Vulkan des Wartgesberges ein neuer Erlebnis- pfad (Rundgang ca. 1 Stunde). Sie bewegen sich in ei- ner reizvoll grünen Landschaft, im Tal des Alfbaches durch die "Strohner Schweiz", vorbei am Sprinker (Trocken-)Maar zum Wartgesberg-Vulkankegel, vom Menschen schon arg 'angefressen' durch jahrzehnte- langen Steinbruchbetrieb. Sie werden Lavabomben sehen und alle Arten von Schlacken und Laven.

Nähere Auskunft am Kiosk (oder unter www.vulkanerlebnispfad.de)!

Maar-Erlebnisroute

Die Maar-Erlebnisroute führt Sie zu den Maaren der Vulkaneifel - zu den seit Menschengedenken Wasser führenden Maarseen, zu den erst vom Menschen wie- der "verwässerten" ('renaturierten' ) Maaren, zu den vermoorten bzw. verlandenden Maaren wie zu den längst trocken gefallenen und heute landwirtschaftlich genutzten Maaren. Denn der Begriff "Maar" bezeichnet zwar umgangssprachlich den See, geologisch jedoch alle durch Vulkanismus entstandenen trichterförmigen Geländeeinschnitte. So kennt die Eifel acht klassische Maarseen, aber 75 Maare im geologische Sinne. Und während die Maarseen durch die Verlandung eher kleiner und flacher (und in Tausenden von Jahren irgendwann trocken gefallen sein) werden, so entdeckt die Wissenschaft alle paar Jahre ein weiteres, ein neues (Trocken-)Maar.

Mehr Information am Kiosk (oder unter www.maarerlebnisroute.de [in Vorbereitung]).

Deutsche Vulkanstraße

Das 'Feriendorf Pulvermaar' liegt direkt an der Deutschen Vulkanstraße. Diese verbindet alle geologisch interessan- ten Aufschlüsse, Naturdenkmäler und Museen der Vulkanei- fel (Raum des "Geoparks Vulkaneifel" mit Zentrum Daun) wie der Osteifel (Raum des "Vulkanparks" mit Zentren Men- dig & Mayen). Gedacht als Hilfe für den Autofahrer führt die Vulkanstraße vom Namedyer Geysir bei Andernach im Nordosten über die Thermalquelle von Bad Bertrich im Sü- den bis zum Vulkangarten Steffeln im Westen über 40 Sta- tionen. Sehr abwechslungsreich werden die unterschiedli- chen Zeugnisse der Vergangenheit gezeigt. Auf leuchtend roten Tafeln werden die wesentlichen Informationen kurz & knapp mitgeteilt (auch in nederlands / English).

Direkt am Feriendorf finden Sie die Station 22 ( = Pulvermaar) mit entsprechender Tafel. Weitere Sta- tionen (Römerberg, Strohner Märchen, Lavakaul mit Aschenprofil, Immerather Maar etc.) liegen in weni- gen Minuten Fußweite und können leicht vom Feriendorf aus erreicht werden.

Mehr Auskünfte am Kiosk oder über www.deutsche-vulkanstrasse.com !



Das Feriendorf gehört zu den zertifizierten Gastgebern des Vulkaneifel-Geoparkes ("Vulkaneifel - European Geopark") und verpflichtet sich zu einer umfassenden Information sei- ner Gäste & Besucher zu den Themen Natur, im Besonde- ren Geologie und Vulkanismus.
Hierzu bieten wir an:

  •      Steinlehrpfad (im Aufbau): Lavagestein
  •      Steinkiste am Kiosk mit Erläuterungen zum Vulkanismus
  •      (bei Interesse auch Führungen zu Aufschlüssen der Umgebung)
  •      Faltblatt (dt.) zum Pulvermaar-Vulkan (im Kiosk erhältlich)
  •      Faltblatt (dt. oder engl.) zur Entstehung der Maare (im Kiosk erhältlich)
  •      vulkanische Souvenirs
  •      Informationen zu aktuellen Veranstaltungen (Info-Tafel am Kiosk)
  •      Informationen zum Geopark und seinen Museen (Info-Tafel am Parkplatz)
  •      Station 22 ( = Pulvermaar) der Deutschen Vulkanstraße
  •      Baum- & Strauchlehrpfad (im Aufbau)

geologische Exkursionen

Frank G. Fetten, Kulturwissenschaftler (promoviert in Ur- und Frühgeschichte) bietet auf Anfrage kurze Exkursionen zu geologischen Aufschlüssen in der Vulkaneifel an.


An Zielen in der näheren Umgebung bieten sich an:
Pulvermaar mit (Lava-)Sandgrube
Strohn mit dem Vulkanhaus, Wartgesberg, Lavabombe
Üdersdorfer Basaltbrüche
Vulkanmuseum Daun (auch Führungen in Niederländisch möglich!)
Mühlstein- & Eishöhlen im Raum Gerolstein

Tipps zu geologischen Zielen und Exkursionen in die Vulkaneifel bietet die sehenswerte Seite www.eifeltipps.de.vu !

Aktuell erschienen ist das Vulkaneifel-Magazin 2009. Hierin findet man die schönsten Geo-Ziele in tollen Fotos und kurzen Worten vorgestellt: die Maare, die Erlebnispfade, die Vulkanmuseen ... Mehr Informationen zu Terminen, Öffnungszeiten etc. erhält man über die Internetseite des Vulkaneifel-Geoparkes www.geopark-vulkaneifel.de.

Burgen & Schlösser

Nur wenige Autominuten vom Feriendorf entfernt liegen die zwei imposanten Manderscheider Burgen. Hier kann man in einmaliger Umgebung das Mittelalter erleben, in Ruinen klettern und Ende August das große Ritterfest besuchen.

Links der Mosel im nordwestlichen Teil der Eifel liegen die Doppelburgen von Monreal, die Burg Pyrmont sowie die be- rühmte Burg Eltz: Während Pyrmont eine wahrlich imposan- te Ruine ist, handelt es sich bei Burg Eltz um die besterhal- tene heute noch bewohnte mittelalterliche Burg der ganzen Rheinlande. Ein echtes Highlight!
Gleichfalls lohnenwert sind die Burgen über der Mosel, z.B. die Marienburg bei Zell oder die im 19. Jahrhundert wiederaufgebaute Reichsburg von Cochem, ferner die Burgen Arras (bei Alf), Metternich (bei Beilstein) oder Landshut (bei Bernkastel). Und vergessen Sie nicht die Nürburg - eine große Anlage auf hoher Kuppe (678 m) mit toller Aussicht über die Hocheifel - und natürlich den Nürburg-Ring!

Einen Tagesausflug lohnen natürlich Trier, Koblenz und Luxemburg mit ihren zahlreichen Sehenswürdig-
keiten, Attraktionen und Shopping Malls.

Geschichte & Geschichten

Die Geschichtsstraße rund um Kelberg

Die Region um den ehemaligen Vulkankrater Hochkelberg (675 m), einem der zehn höchsten Berge der Vulkaneifel, ist ein beliebtes Ferien- & Ausflugsziel. Neben herrlicher Landschaft und Erholung bietet die Region mit der "Geschichtsstraße" viele spannende Einblicke der besonderen Art in die eigene Kultur & Geschichte.
Rund um den Hochkelberg finden Sie immer wieder Informationstafeln. Sie markieren authentische Orte der Vergangenheit: vorgeschichtliche Grabhügel, alte Verkehrswege, Befestigungen, Kirchen & Kapellen, eine V1-Startrampe und den Ort des Luftangriffes auf Kelberg 1945, der Nürburgring, bemerkenswerte Naturdenkmäler und Beispiele für die traditionelle Wirtschaftsform der Eifel.
Mit Illustrationen, historischen Aufnahmen, Karten und kurzen Texten werden an den Stationen Geschichte & Geschichten anschaulich erzählt. In den Ortsgemeinden stehen weitere Informationstafeln.
Die Hauptrouten der "Geschichtsstraße" bieten immer wieder schöne Aussichten und führen über weite Strecken entlang historischer Wege. So auch über die Heer- und Handelsstraße zwischen Rhein und dem heutigen Belgien, die als "Caesarstraße" und aus dem Mittelalter als "Alte Straß" überliefert ist. Hier sind schon keltische Bauern, römische Legionäre, fränkische Siedler, später Soldaten fast aller europäischer Länder gegangen.

Museen & Ausstellungen

In der Vulkaneifel gibt es eine Vielzahl kleiner Muse- en, die alle einem besonderen Thema gewidmet sind:
Das Vulkanhaus in Strohn, das Vulkanmuseum in Daun, das Maarmuseum in Manderscheid stellen die Geologie der Region vor und das Einzigartige der Eifel: die Maare und Vulkane (siehe auch www.maare-und-vulkane.de).

Das Schulmuseum in Immerath zeigt eine traditionelle Zwergschule (Einrichtung aus dem frühen 20. Jh.). Das Textilmuseum in Schalkenmehren erinnert an die heim- atliche Weberei, welche bis ins letzte Jahrhundert hinein die Abende der Frauen prägte. Das Mausefallenmuseum in Neroth stellt Kuriositäten des örtlichen Drahtgewerbes vor. In Laufeld befindet sich ein privates Museum für Puppen & Spielzeug. In Wittlich zeigt das Städtische Mu- seum Glaskunst des großen Glasmalers Georg Meister- mann sowie in Wechselausstellungen moderne Kunst (Graphik & Skulptur).
Die Glockengießerei in Brockscheid (mit Deutschlands einziger Glockengießermeisterin) lädt zu Besuch & Besichtigung ein. Auf dem Vulkanberg "Hoher List" über Schalkenmehren liegt die Sternwarte (Observa- torium) der Rheinischen Wilhelms-Universität zu Bonn, das zu bestimmten Terminen besichtigt werden kann bzw. zu Vorträgen einlädt.

An Fossilien & Paläontologie Interessierte werden im Naturkundemuseum Gerolstein, im "Devonium" von Waxweiler sowie im Maarmuseum Manderscheid (mit dem berühmten Fossil des 'Urpferdchens' aus dem Eckfelder Maar) reichlich fündig werden.

Direktvermarkter & Gastronomie

Im Umkreis weniger Kilometer bieten drei Hofläden biologische Erzeugnisse der Region an: der Hofladen der Ziegenkäserei Vulkanhof am Ortseingang von Gillenfeld, der Geflügelhof Janshen in Ellscheid mit angeschlossenem Landgasthaus und der Hofladen der Metzgerei Otten in Strohn.
Einen Naturkostladen gibt es in Daun, eine Bio-Bäckerei in Dockweiler. Doch selbst unser 'Haus-Bäcker' Lohner, des- sen Brot und Brötchen wir im Kiosk verkaufen, hat schon Bio-Brote im Angebot.

Auch die regionale Gastronomie hat ihr altbackenes Schnitzel-Image hinter sich gelassen. In Gillenfeld bietet die Gaststätte 'Zum Holzmaar' beliebte Pizzen; Gerichte vom Damwild bietet der 'Kiefernhof'; der Landgasthof Janshen in Ellscheid ist für seine Geflügel- gerichte, die 'Stille Ecke' in Brockscheid für ihre Gemütlichkeit bekannt; eine ausgefallene Küche der Re- gion bietet die 'Alte Molkerei' in Manderscheid, zusätzlich gehobenes Ambiente das 'Rengener Stübchen' in Daun. Wer sich von einem Sterne-Koch verwöhnen lassen will, der geht zu Kuchers Landhaus nach Darscheid. Wie beim Wetter: eine Empfehlung, aber ohne Gewähr!

und und und...

Die Region um das Pulvermaar bietet eine Reihe von Natursehenswürdigkeiten und viele interessante Ausflugsziele. Absolut sehenswert ist auch die Kreisstadt Daun, die auch an kühleren Tagen mit Museum, Kurzentrum und Hallenbad ein lohnendes Ausflugsziel bietet, sowie die Moselorte Bernkastel-Kues, Ürzig und Cochem, deren mittelalterliche Stadtkerne zur Besichtigung, aber auch zur Weinprobe und im Herbst zu Weinfesten einladen.

Zur Hauptsaison feiern viele der kleinen Eifelstädtchen lokale Feste und Märkte. Fragen Sie uns, wir wissen Bescheid. Ein Tipp: die Backesfeste. Was das ist? Dann müssen Sie halt einmal kommen!

Viele Burgen, die sympathischen Städtchen in der Umgebung, der Nürburgring sowie viele Freizeit-, Er- lebnis- und Wildparks mit zahlreichen Attraktionen und sehenswerten Tiergehegen machen die Vulkan- eifel um Daun & Manderscheid zu einem lohnenden Urlaubsziel, das man selbst in drei Wochen nicht vollständig entdecken wird. Ein eigenes, kostenloses Magazin "Ferienregion zwischen Daun und Mander- scheid" - mit dem Pulvermaar dazwischen! - erscheint jährlich und informiert schnell und handlich.

Denn: soweit das Auge über die oft weite Landschaft reicht, so nah liegen doch die versteckten Reich- tümer der Eifel. Denn immerhin ist die Eifel mit der älteste Kulturraum Deutschlands, die Treverer als die ältesten überlieferten Bewohner die Namensgeber Triers als ältester deutscher Kaiserstadt und und und...

Und nicht zuletzt:
Gerolsteiner, Dreiser, Dauner ...
Bitburger, Gemünder, Eifeler Landbier ...
Ürziger Würzgarten, Kröver Nacktarsch, Piesporter Goldtröpfchen, Erdener Treppchen, Graacher Him- melreich ...
Wenn das nicht lockt ...!

Eifel mit Kindern

Unser Feriendorf-Camping bemüht sich, Familien mit Kindern einen gastfreundlichen Aufenthalt anzubieten. Für eine geregelte Ani- mation ist unser Platz allerdings zu klein. Wir unterstützen alle Eltern nach Kräften auf der Suche nach aktiver Er- holung, nach Spaß und Freud in der Natur, nach unterhaltsamen, interessanten & lehr- reichen Exkursionen.

Wer sich schon im Vor- hinein erkundigen will, was man Alles mit Kin- dern in der Eifel unter- nehmen kann bzw. welche Ausflugsziele auch oder vor Allem für Kinder interessant sind, dem sei das Buch "Eifel mit Kindern" von Ingrid Retterath em- pfohlen.